Schädling Bernhardt · sachkundig nach TRGS 540
täglich erreichbar, auch am Wochenende 0176 42876094

Leistung fĂĽr Stuttgart

Holzwurm bekämpfen in Stuttgart – und den Hausbock gleich mit

Wer in Stuttgart einen Holzwurm bekämpfen lassen will, hat meist etwas sehr Konkretes entdeckt: kleine, runde Ausfluglöcher in einem Dachbalken, einer Treppenwange oder einem alten Schrank – und darunter feine, helle Häufchen Bohrmehl. Manchmal kommt ein leises, unregelmäßiges Knabbern aus dem Gebälk dazu. Und gelegentlich fällt zuerst etwas ganz anderes auf: Eine Stufe gibt nach, ein Balken klingt beim Klopfen hohl. Unser Telefon ist an jedem Tag der Woche besetzt, auch samstags und sonntags. Alle weiteren Themen finden Sie unter sämtliche Leistungen im Überblick.

0176 42876094

Kostenlose und unverbindliche Beratung am Telefon.

  • Einsatzpauschale ab 69 €, Anfahrt inklusive
  • Gesamtpreis vor Arbeitsbeginn
  • Täglich erreichbar, auch am Wochenende
PrĂĽfung von Dachbalken auf FraĂźspuren und Bohrmehl
Sachkunde nach TRGS 540Artenschutzkonform nach BNatSchGEinsatzpauschale ab 69 € inkl. AnfahrtGesamtpreis vor ArbeitsbeginnTäglich erreichbar

Hintergrund

Kleine runde Löcher im Balken, helle Häufchen darunter

Zwei Begriffe müssen Sie auseinanderhalten, weil davon das gesamte Vorgehen abhängt. Der „Holzwurm" ist kein Wurm, sondern die Larve des Gemeinen Nagekäfers. Sie befällt vor allem Möbel, Verkleidungen und ältere, feuchtere Bauhölzer. Der Hausbock dagegen befällt verbautes Nadelholz im Dachstuhl. Seine Larven fressen jahrelang unsichtbar im Inneren des Balkens und können die Tragfähigkeit erheblich schwächen – das macht ihn zum statisch kritischen Fall.

Ebenso wichtig ist die Frage: aktiv oder längst erloschen? Frisches, helles Bohrmehl unter den Löchern spricht für einen laufenden Befall. Alte, vergraute Löcher ohne Mehl können seit Jahrzehnten still sein. Genau hier entscheidet sich, ob überhaupt behandelt werden muss.

Schutzhandschuhe und Werkzeug fĂĽr Holzschutzarbeiten
Bei tragendem Holz gilt DIN 68800 — die Prüfung kommt vor der Behandlung.

Worauf es ankommt

Was zu Begutachtung und Behandlung gehört

  • Befundaufnahme aktiv oder inaktiv anhand von Bohrmehl, Lochbild und Holzzustand.
  • Artbestimmung zwischen Gemeinem Nagekäfer und Hausbock – und damit die Einschätzung, wie kritisch der Fall ist.
  • PrĂĽfung der Statik , wenn tragende Bauteile betroffen sind; hier gilt die Holzschutz-Sachkunde nach DIN 68800.
  • HeiĂźluft- und Wärmeverfahren Das Holz wird auf eine fĂĽr die Larven tödliche Temperatur gebracht – chemiefrei und tief wirksam.
  • Zugelassene Holzschutzmittel durch Tränkung oder Bohrlochinjektion, wo ein thermisches Verfahren nicht möglich ist.
  • Begasung als Sonderfall bei sehr starkem oder unzugänglichem Befall – anzeige- und erlaubnispflichtig, ausschlieĂźlich durch zertifizierte Fachbetriebe.
  • Denkmalschutz Bei geschĂĽtzten Gebäuden binden wir die zuständige Behörde ein, bevor ein Verfahren festgelegt wird.
  • Dokumentation und Nachkontrolle , damit ein erneuter Befall frĂĽh auffällt.

Wie Sie die beiden Arten an ihren Spuren unterscheiden, erklären wir unter Holzwurm und Hausbock im Fachwerk unterscheiden.

Hintergrund

Warum Mittel aus dem Baumarkt am Problem vorbeigehen

Frei verkäufliche Holzschutzmittel bilden im Wesentlichen einen Oberflächenfilm. Die Larven sitzen aber zentimetertief im Holz und kommen erst als fertiger Käfer wieder heraus – sie bekommen von der Behandlung nichts mit. Was bleibt, ist ein behandelter Balken mit unverändertem Befall.

Der zweite Punkt ist heikler: Bei tragenden Bauteilen ist eigenes Herumbohren, Ausstemmen oder Abbeizen ein echtes statisches Risiko. Und die Unterscheidung zwischen aktivem und erloschenem Befall lässt sich im Selbstversuch kaum zuverlässig treffen. Wir haben schon Dachstühle gesehen, die aufwendig behandelt wurden, obwohl der Befall seit Jahrzehnten erloschen war – und andere, bei denen die Ausfluglöcher als „alt" abgetan wurden, während der Hausbock weiterfraß.

Ablauf

So läuft der Auftrag ab

  1. Ihr Anruf

    mit der Beschreibung, wo Sie Löcher oder Bohrmehl gefunden haben: 0176 42876094.

  2. Begutachtung vor Ort

    aktiv oder inaktiv, Art, Umfang und – falls nötig – Statik.

  3. Verfahrenswahl

    gemeinsam mit Ihnen: Wärmeverfahren, zugelassenes Mittel oder im Sonderfall Begasung.

  4. Behandlung

    , bei tragenden Bauteilen mit Nachweis nach DIN 68800.

  5. Nachkontrolle

    im Folgejahr, weil frisches Bohrmehl der zuverlässigste Erfolgsindikator ist.

Ein Holzschädlingsbefall ist in aller Regel ein planbarer Sanierungsauftrag, ganzjährig durchführbar. Eile ist geboten, wenn tragende Balken betroffen sein könnten – dafür gibt es unseren Notdienst für dringende Befunde.

Kosten

Ihr Preis: Einsatzpauschale ab 69 €

Wir starten mit einer Einsatzpauschale ab 69 €, in der die Anfahrt bereits steckt. Material und Aufwand rechnen wir anschließend nach dem tatsächlichen Einsatz ab. Den Gesamtpreis erfahren Sie verbindlich, bevor am Holz gearbeitet wird.

ab 69 € Einsatzpauschale, Anfahrt enthalten

Dazu Material und Aufwand nach dem tatsächlichen Einsatz. Den Gesamtpreis hören Sie verbindlich, bevor die Arbeit beginnt.

Der Aufwand hängt vor allem davon ab, wie groß die befallene Holzfläche ist, ob tragende Bauteile betroffen sind, welches Verfahren gewählt wird, ob ein Nachweis zur Statik erforderlich ist und ob Auflagen des Denkmalschutzes zu beachten sind. Die Faktoren im Einzelnen: wie sich der Gesamtpreis errechnet.

Hintergrund

Unsere Qualifikation

Bitte beachten

Wir sind Geprüfte Schädlingsbekämpfer (IHK), arbeiten mit Sachkundenachweis nach Gefahrstoffrecht (TRGS 540) und sind im Deutschen Schädlingsbekämpfer-Verband (DSV) organisiert. Bei tragenden Bauteilen kommt die Holzschutz-Sachkunde nach DIN 68800 hinzu. Eine Begasung setzen wir nur ein, wenn sie fachlich wirklich erforderlich ist – angezeigt, genehmigt und durch einen zertifizierten Fachbetrieb.

Hintergrund

Warum Stuttgart eine Stadt für Holzschädlinge ist

Kaum eine Großstadt hat so viel altes und bewusst in Holz gebautes Gebäudematerial wie Stuttgart – und genau das ist die Lebensgrundlage dieser Käfer. Am deutlichsten ist es in Bad Cannstatt: Der Bezirk besitzt eine der größten erhaltenen Altstädte der Region, mit rund 600 Jahre altem Fachwerk innerhalb der alten Stadtmauer. Dort geht es fast immer um Fachwerk und Dachstuhl zugleich – die Fachwerkaltstadt von Bad Cannstatt.

Ein Sonderfall liegt in Stuttgart-Nord. Die Kochenhofsiedlung von 1933 besteht aus 25 Einfamilienhäusern, die im Rahmen der Bauausstellung „Deutsches Holz für Hausbau und Wohnung" bewusst in Holzbauweise errichtet wurden. Der zeitgenössische Spottname „Holzwurmsiedlung" hat sich bis heute gehalten: Stuttgart-Nord mit der Kochenhofsiedlung. In Stuttgart-West kommt ein anderer Umstand hinzu – der Bezirk blieb im Zweiten Weltkrieg von großflächiger Zerstörung verschont. Was dort unter den Ziegeln liegt, sind vielfach originale Gründerzeit-Dachstühle: die Originaldachstühle in Stuttgart-West.

Auf der Filderhöhe sind es die alten Dorfsubstanzen: in Degerloch der Ortskern um Michaelskirche und Zehntscheuer samt der Villen des frühen 20. Jahrhunderts – den alten Ortskern von Degerloch; in Möhringen der Filder-Dorfkern um Spitalhof und Oberdorfplatz sowie die Gartenstadt Sonnenberg mit Häusern ab etwa 1903: den Filder-Dorfkern in Möhringen.

Wo alte Dachstühle offen liegen, ist selten nur ein Thema unterwegs. Poltert es zusätzlich nachts, hilft Marder im gleichen Dachraum vertreiben. Und weil auch Kleidermotten zu den Materialschädlingen zählen, lohnt bei Fraßschäden an Textilien im selben Haus ein Blick auf Kleidermotten als Materialschädling.

Einsatzgebiet: ganz Stuttgart, dazu Esslingen am Neckar, Ludwigsburg, Fellbach, Leinfelden-Echterdingen, Kornwestheim und Waiblingen.

Nachgefragt

Häufige Fragen

Frisst da noch etwas, oder ist der Befall längst vorbei?

Das deutlichste Zeichen ist frisches, helles Bohrmehl unter den Löchern. Legen Sie ein sauberes Blatt Papier unter die Stelle: Sammelt sich darauf nach einigen Tagen neues Mehl, lebt der Befall. Gewissheit bringt aber erst die Begutachtung vor Ort.

Ist mein Dachstuhl in Gefahr?

Das lässt sich ohne Befund nicht sagen. Beim Hausbock in tragenden Balken kann die Tragfähigkeit tatsächlich leiden. Wir prüfen das nach DIN 68800 und sagen Ihnen ehrlich, wie dringend gehandelt werden muss.

Geht das auch ohne Chemie?

Oft ja. Wo Zugang und Bauteil es zulassen, arbeiten wir mit Wärme: Das Holz wird auf eine für die Larven tödliche Temperatur gebracht, ganz ohne Wirkstoff. Erst wenn ein Befall sehr stark oder gar nicht erreichbar ist, kommt eine genehmigungspflichtige Begasung überhaupt zur Sprache.

Was zahle ich am Ende?

Den Anfang macht die Einsatzpauschale ab 69 € einschließlich Anfahrt; Material und Aufwand folgen nach dem tatsächlichen Einsatz. Die Endsumme nennen wir Ihnen verbindlich, bevor am Holz gearbeitet wird.

Mein Haus steht unter Denkmalschutz – geht das trotzdem?

Ja, aber mit Beteiligung der Denkmalschutzbehörde. Wir stimmen das Verfahren ab, bevor an geschützter Substanz gearbeitet wird.

Reicht es, nur das befallene Möbelstück zu behandeln?

Bei einem Einzelstück oft ja. Sitzt der Befall dagegen im verbauten Holz, muss der gesamte betroffene Bereich betrachtet werden – sonst wandert der Befall einfach weiter.

Jetzt anrufen

Sagen Sie uns, wo Sie Löcher oder Bohrmehl entdeckt haben und wie alt das Holz ungefähr ist. Wir klären zuerst, ob der Befall aktiv ist, und wählen dann das passende Verfahren.

0176 42876094 – täglich erreichbar, auch samstags und sonntags. Einsatzpauschale ab 69 €, verbindlicher Gesamtpreis vor Arbeitsbeginn.

täglich erreichbar, auch am Wochenende 0176 42876094 Akutfall

Ein Anruf reicht

Erst bestimmen, dann behandeln — und der Preis steht vorher.

Schildern Sie am Telefon, was Sie sehen oder hören. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich; den verbindlichen Gesamtpreis hören Sie, bevor wir anfangen.